Vom Rand der Bochumer City im Süden bis zum Hertener Emscherbruch im Norden erstreckt sich eine industrielle Kulturlandschaft, die im mittleren Ruhrgebiet ihresgleichen sucht. Der Regionale Grünzug D, mittlerer der sieben Grünzüge, die das Ruhrgebiet in Nord-Süd-Richtung gliedern, ist das Rückgrat dieser Themenroute, die Anlagen und Gebäude der Montanindustrie, Arbeitersiedlungen sowie technische Bauwerke des Verkehrs und der Ver- und Entsorgung umfasst.
Wie eine Perlenschnur reihen sich diese Zeugnisse des Industriezeitalters entlang der "Erzbahn", einer ehemaligen Werksbahntrasse, die in mehreren Teilabschnitten zwischen 1912 und 1929 entstand, um die eisen- und stahlindustriellen Großunternehmen des Schalker und des Bochumer Vereins an die neue Wasserstraße Rhein-Herne-Kanal anzuschließen. Nach ihrer Stilllegung als Bahnstrecke ist diese Dominante des Grünzugs nun als Wander- und Radweg zur herausragenden Parkinfrastruktur des Emscher Landschaftsparks in diesem Grünzug geworden.
Ausgangspunkt ist die Jahrhunderthalle Bochum, inzwischen als Hauptspielstätte der RuhrTriennale auch überregional als Symbol des Strukturwandels bekannt. Den nördlichen Eckpunkt markiert das "Projekt Ewald" in Herten, wo die im Jahre 2000 stillgelegte Zeche mit ihrem interessanten erhaltenen Baubestand aus verschiedenen Epochen mit der größten Haldenlandschaft Europas als künftiger Technologiestandort inmitten des neuen Lanschaftsparks Emscherbruch auch touristisch neue Akzente setzt.
Eine Übersicht aller Themenrouten finden Sie unter:
www.route-industriekultur.de/themenrouten/routen.html
